
Cholesterin ist ein Grundstoff unseres Körpers. Es wird vom Körper selbst in der Leber produziert und mit der Nahrung aufgenommen. Ein zu hoher Cholesterinspiegel kann zu vielen Veränderungen führen. Negativ wirkt er auf die Gefäße, das Herz, das Gehirn und die Beine.

Bei einer Blutuntersuchung sollte der Arzt zur Beurteilung des Gesundheitszustandes seines Patienten auch immer auf das „böse“ LDL und das „gute“ HDL achten sowie auf das Verhältnis der beiden Werte zueinander.
Mit dem LDL gelangt Cholesterin über das Blut zu den Organen. In höheren Konzentrationen kann dies zu Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße führen. Diese Ablagerungen führen zu einer zunehmenden Verstopfung der Gefäße, vom Arzt auch als Arteriosklerose bezeichnet. Diese kann später zu einer Angina Pectoris führen. Darunter versteht man eine schmerzhafte Brustenge, die vor allem bei Anstrengungen auftreten kann.
Auch kann ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall die Folge sein. Deshalb sollte der Blutwert für LDLCholesterin möglichst niedrig sein. Das HDL wirkt dem LDL entgegen: HDL transportiert Cholesterin in die Leber, wo es verarbeitet und abgebaut wird. Es arbeitet der Arteriosklerose entgegen und wird daher auch als „gutes“ Cholesterin klassifiziert. Je höher hier der Blutwert liegt, umso besser für unsere Gesundheit.
Ana Aslan, Namensgeberin unseres heute ganzheitlichen Therapiekonzeptes, erhielt für ihre zukunftsweisenden Arbeiten zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen mit Procain im Jahre 1945 ihre erste Professur an der Universität von Temesvar.