ASLAN ORIGINALTHERAPIEN

Die Medikation von Rheuma kann für Betroffene folgenschwer sein

Rund 30 Millionen Menschen leiden weltweit so sehr unter Schmerzen, dass sie täglich synthetische nicht-steroidale Antirheumatika einnehmen.

Erhebliche Nebenwirkungen werden billigend in Kauf genommen.


Tests zur Neuzulassung von Medikamenten werden aktuell heftig diskutiert.

Menschen, die an Rheuma, Arthritis oder Arthrose leiden, sind ohne Schmerztherapie in ihren normalen Tagesaktivitäten eingeschränkt, können sich nur mühsam bewegen, oft kaum schlafen und isolieren sich aus ihrem sozialen Umfeld. Viele Ärzte verschreiben den Betroffenen daher Cortisonpräparate oder nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel. Werden dem Patienten keine Alternativen aufgezeigt, ist er gezwungen, diese Mittel oft lebenslang einzunehmen und deren erhebliche Nebenwirkungen zu ertragen.

 

„Im Mittelpunkt einer wirksamen Therapie darf nicht ein starkes Medikament, sondern muss die aktive Bewegung stehen“, davon ist Dr. Simon Gütl vom ASLAN Gesundheitszentrum in Bad Reichenhall überzeugt.

 

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass dies aber nur schmerzfrei möglich ist. Also doch die Risiken starker Antirheumatika in Kauf nehmen, oder auf besser verträgliche Neuentwicklungen warten? Gerade weckte ein dramatisch missglückter Medikamententest eines deutschen Pharmaunternehmens großes Aufsehen. Das entzündungshemmende Medikament sollte u.a. bei rheumatischer Arthritis eingesetzt werden und wurde bereits an Menschen getestet. Zur Zeit noch unsicher ist, ob diese Menschen den Test überleben werden.

 

Eine gut verträgliche, wirkungsvolle Alternative ohne Nebenwirkungen bietet seit langem der nachweislich schmerz-stillende und gleichzeitig entzündungshemmende Wirkstoff Procain. Der Rheumatologe Prof. Dr. Andreas Krause von der Berliner Charite berichtete 1999 in seiner Studie von anti-entzündlichen Effekten. Dr. Ralf Oettmeier und Dr. Uwe Reuter aus der Klinik und Fachambulanz Greiz bestätigten Prof. Krause und beschrieben positive Effekte über Monate nach Abschluss der Behandlung hinaus. Wird Procain mit konventionellen Behandlungsmethoden gezielt kombiniert, können Patienten mit guten Langzeitwirkungen rechnen, so auch die Publikation aus 1990 von N.I. Reut. Weitere Publikationen aus den 90er Jahren manifestieren die positiven Eigenschaften des Procains bei unterschiedlichsten rheumatischen Er-krankungen, Dosierungen und Verabreichungstechniken.

 

Prof. Dr. Ana Aslan startete ihre Versuche mit Procain bei rheumatischen Erkrankungen im April 1949. An diesem Tag injizierte sie das Mittel einem 19jährigen Studenten mit starkem Knierheumatismus und konnte ihm damit nachhaltig helfen.

 

An den ASLAN Instituten werden rheumatische Erkrankungen heute ganzheitlich über einen Zeitraum von bis zu drei Wochen täglich behandelt. Noch bevor die eigentlichen Behandlungen starten, liefern umfangreiche Unter-suchungen und Gespräche zwischen Arzt und Patient die Grundlagen der Diagnose. Die ASLAN Ärzte wissen, dass die psychologische Betreuung bei Menschen mit starken Schmerzen wesentlich ist. Für den Therapieerfolg bestimmend ist auch, Geist und Körper des Patienten auf eine besondere Ernährung, u.a. reich an entzündungshemmenden Omega-3-Fett-säuren, einzustimmen. Therapeutisch begleitete Bewegungsprogramme für Muskeln, Gelenke und das Skelett sowie aufklärende Fachvorträge unterstützen die Therapie. Die Ärzte selbst infiltrieren je nach Indikation im Bereich der betrof-fenen Gelenke entzündungshemmende, schmerzstillende und radikalfangende Substanzen, zu denen Procain und Vitamine gehören. Ob intracutane, subcutane, intramuskuläre und intraartikuläre Injektionen sowie intravenöse Infusionen helfen und in welcher Kombination und Dosierung diese angewendet werden, entscheidet der Arzt auf Basis seines Wissens und seiner Erfahrung. Für die intraartikulären Injektionen wird heute auch ein der menschlichen Gelenkflüssigkeit identisch nachgebauter Wirkstoff, als Gelenkschmiere bekannt, verabreicht. Bei der Behandlung von Schmerzuständen wendet der Arzt zusätzlich sanfte Methoden wie die Segment- und Neuraltherapie oder Akupunkturbehandlungen an. Unter ärztlicher Kontrolle werden die Behandlungen durch physikalische Anwendungen, wie z.B. Bäder und Massagen, therapeutische Reizstrom- und / oder Thermotherapien, die Magnetfeldtherapie sowie moderne Regenerationsverfahren sinnvoll ergänzt.



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