ASLAN ORIGINALTHERAPIEN

Ernährungstipps aus dem Kräutergarten

Zusammengestellt vom ASLAN Ernährungsberater aus Bad Steben.

Grün ist die Farbe des Frühlings und grün sollte in diesen Tagen auch gekocht werden. Denn die jungen Pflanzen bringen unseren Körper wieder so richtig in Schwung.


Folgende Anregungen und Tipps helfen Ihnen, auch zu Hause die jungen Frühlingskräuter in Ihren persönlichen Speiseplan aufzunehmen.

Frische Anregung für den Stoffwechsel

Schon im Mittelalter nutzte man die Kraft der grünen Frühlingskräuter, um die Körpersäfte zu reinigen und ins Gleichgewicht zu bringen. Grüne Kräuter wirken stoffwechselanregend. Diese Erkenntnis ist auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu finden.

Heutzutage gibt es die Inhaltsstoffe der Kräuter auch in synthetischer Form. Die frischen Kräuter sind jedoch viel verträglicher und es macht Freude, sie zu sammeln. Viel Spaß bei einem Spaziergang durch Wald und Flur. Und: Nicht den Korb vergessen!

 

Bärlauch

Im Frühlingswald finden sich Stellen, die stark nach Knoblauch duften. Dort wächst der Bärlauch, dessen Blätter man am besten vor der Blüte ernten sollte. Bärlauch fördert die Verdauung, verhindert Arteriosklerose, senkt den Blutdruck und kann somit sogar Herzinfarkt und Schlaganfall vorbeugen. Durch Erhitzen verliert er wertvolle Geschmacksstoffe und büßt seinen hohen Vitamin-C-Gehalt ein. Daher wird empfohlen, in roh zu verarbeiten.

 

Anwendung in der Küche:

Wie wär’s z. B. mit einem Kräuterquark mit Bärlauch, dazu Pellkartoffeln?

Vorsicht !! Bärlauch wird beim Sammeln häufig mit den äußerst giftigen Maiglöckchen verwechselt. Doch im Gegensatz zu Maiglöckchen-Blättern duften Bärlauchblätter jedoch eindeutig nach Knoblauch.

 

Giersch

Für die meisten Gartenbesitzer ist der Giersch, auch Dreiblatt genannt, ein lästiges Unkraut, das man nie wieder los wird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt, um Gicht und Rheuma zu behandeln. Er ist reich an Vitamin C und wirkt entschlackend.

 

Anwendung in der Küche:

Das ASLAN-Küchenteam empfiehlt, die frischen Giersch-Triebe als Salat zuzubereiten oder mit Spinat zu mischen.

 

Brennessel

Die Brennessel kennt wohl fast jeder. Wegen der schmerzhaften Quaddeln (Schwellungen), die auf der Haut nach Berührung der Brennhaare entstehen, ist sie eher unbeliebt, obwohl sie als wichtige Heilpflanze eigentlich einen Ehrenplatz in jedem Garten haben sollte. Junge Blätter besitzen noch keine Brennhaare. Trotzdem sollten beim Pflücken und Waschen der hellen Blätter und der Triebspitzen Handschuhe verwendet werden. Die Blätter schmecken würzig-säuerlich und erinnern an Sauerampfer und Spinat. Brennesseln werden von März bis August gepflückt. Sie enthalten Histamin, Gallus-, Gerb- und Ameisensäure, viel Vitamin C, Eisen, Magnesium, Hormone und Enzyme. Brennesseln wirken reinigend, entwässernd, entgiftend und verdauungsfördernd.

 

Anwendung in der Küche:

Man kann sie als Tee trinken, im Salat und wie Spinat essen. Püriert oder fein geschnitten schmecken sie auch in Suppen oder Soßen. Man kann Brennessel sehr gut mit Lauch, Kartoffeln oder Kresse kombinieren.

 

Vorsicht !! Brennesseln wachsen überall dort, wo viel Stickstoff im Boden ist. Die Brennessel speichert so wie Spinat die Nitrate, deshalb sollte man sich nicht dort sammeln, wo der Boden stark gedüngt ist.

 

Rezeptempfehlung des Küchenteams des
ASLAN-Instituts Bad Steben:

Eingelegter Camembert mit Bärlauch

  • 300 g Camenbert
  • 100 ml Olivenöl
  • Schale und Saft
  • ½ Zitrone
  • Salz, Zucker, Pfeffer
  • 10 – 20 Bärlauchblätter
  • je 3-4 Stengel Pfefferminze

 

Eine Schüssel mit Bärlauchblättern auslegen, Käse in mundgerechte Stücke schneiden. Kräuter zerkleinern und abwechselnd mit dem Käse auf die Blätter schichten. Aus den übrigen Zutaten eine Marinade bereiten und über die Käsemasse geben.

Mindestens 12 Stunden ziehen lassen.

 

Wir wünschen Ihnen einen „Guten Appetit“!



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