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Hexenschuss – Was hilft?

Experte Reimund Kappen, Physiotherapeut und Ostheopath im ASLAN Therapiezentrum Olsberg über Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.


Hexenschuss

Reimund Kappen, Physiotherapeut und Ostheopath im ASLAN Therapiezentrum Olsberg
Reimund Kappen

„Ein Hexenschuss kann viele Ursachen haben. Oftmals reicht schweres Heben oder nur eine unbedachte Bewegung aus. Bei einem Hexenschuss drückt die verformte Bandscheibe auf einen Nerv an der Wirbelsäule - oder im schlimmsten Fall - auf das Rückenmark, was von starken Schmerzen bis zu Taubheitsgefühlen in Armen oder Beinen führen kann. In der Physiotherapie wird im Akutfall die so genannte Traktion angewendet. Dabei wird die Wirbelsäule im schmerzfreien Bereich und unter Wärmeeinwirkung gedehnt. Die horizontale Lage in einem Schlingentisch reduziert das Eigengewicht und erzeugt Entlastung. Besonders wichtig ist es, den Schmerz nicht zu provozieren. Die Stufenlagerung des Körpers, bei der man in die Rückenlage geht, die Hüfte und Knie rechtwinklig beugt und hochlegt hilft dabei. Betroffene können das ganz einfach auch zuhause anwenden. Wärme wird oft als angenehm empfunden. Hierfür eignen sich heiße Umschläge, Körnerkissen, Wärmflaschen oder Wannenbäder mit Fichtennadel- oder Heublumenzusatz (Apotheke). Die Natur hält schmerzlindernde Wirkstoffe wie Weidenrindenextrakt und Cayenne-Pfeffer-Tinktur oder -salbe bereit.“ Speziell als Schmerztherapeuten ausgebildete Ärzte können mit dem Wirkstoff Procain gezielt zusätzlich Einfluss nehmen. Sehr wichtig ist es, vorbeugend die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Nur ein paar Minuten am ag, mit einem für jeden Patienten speziell ausgearbeiteten Übungsplan, kann vor weiteren Schäden schützen. Die Physiotherapeuten der ASLAN Kurpark Klinik helfen Ihnen dabei.



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