ASLAN ORIGINALTHERAPIEN

Katja Ebstein und Klaus Überall - Das Interview

Sabine Klaucke, Geschäftsführerin der ASLAN Holding International, im Gespräch mit Katja Ebstein und ihrem Ehemann Klaus Überall, beide zum ersten Mal in der ASLAN Kurpark Klinik in Olsberg.


Katja Ebstein (re.) mit Klaus Überall
Katja Ebstein (re.) mit Klaus Überall

Die Meinung von Katja Ebstein ist eindeutig: Sie sagt, dass man kämpfen muss. Vor allem dann, wenn ein geliebter Mensch dazu selbst nicht in der Lage ist. Und dass man niemals aufgeben darf. Nicht den Kampf und auch nicht die Hoffnung. „Denn es gibt immer noch einen Ausweg.“

 

Seit fast einem Jahr kämpfen Katja Ebstein und ihre große Liebe Klaus Überall nun schon. Sie kämpfen gegen ein Mesothaliom – eine Wucherung am Rippenfell.

 

„Bösartig, in sich abgekapselt und immer noch bedrohlich“, sagt Katja, die in dem Gespräch keinen Zweifel aufkommen lässt, dass sie gemeinsam wirklich alles für das Leben und die Wiederherstellung der Gesundheit ihres Mannes tun und auch zukünftig tun wollen.

 

Wie wurde die Krankheit festgestellt?

„Ich vermute, dass ein Sturz die Ursache für den Krebs sein könnte. Damals, im Winter 2006, rutschte Klaus in unserem Haus bei Bad Wiessee (Bayern) auf einer vereisten Wegplatte aus und brach sich fünf Rippen“ erinnert sich Katja. „Die Rippenbrüche verheilten gut, und Klaus hatte danach keinerlei Beschwerden. Heute vermuten wir aber, dass durch den Fall zwei Rippen die Lunge verletzt haben.“

 

Klaus Überall erzählt, dass ihn dann im Herbst 2007 während einer Tour durch die Rocky Mountains ein bisher unbekannter Hustenanfall überfiel. „Hab mich wohl zu sehr angestrengt, dachte ich damals“, sagt Klaus.

 

„Er hat sich wohl erkältet, dachte ich zuerst,“ sagte Katja. „Aber der Husten hörte nicht auf, und so vereinbarten wir einen Termin im Münchner Krankenhaus Rechts der Isar. Blutcheck, Computer Tomografie, schließlich eine Lungenspiegelung. Dann die Diagnose: Der schwarze Fleck im Computerbild wurde als Krebs im unteren Bereich des linken Lungenflügels diagnostiziert. Eine Chemotherapie wurde uns als Lösung angeraten. Es war eine sehr schwere Entscheidung für uns. Wir waren verunsichert, zumal eine Chemo-therapie auch die gesunden Körperzellen angreift.“

 

Bereits nach der ersten Therapie hatte ich 15 Kilo Gewicht verloren, und ein schmerzhafter Schluckauf quälte mich“, beschreibt Klaus Überall, der während des Gespräches mit großem Appetit ein Stück Apfelkuchen genießt, seine damalige Situation.

 

Haben Sie die Therapie fortgesetzt?

„Ja, obwohl es immer schwieriger wurde, den Strapazen standzuhalten. Ich saß im Rollstuhl, meine Muskeln trugen den Körper nicht mehr, überall hatte ich Schmerzen und musste viele Medikamente einnehmen.“

 

Wie ging es weiter?

„Wir beendeten die Chemotherapie und suchten nach möglichen Alternativen. Wir sprachen mit unterschiedlichen Lungenspezialisten, mit Schul- und Alternativmedizinern. Sie halfen, den Körper wieder zu entgiften.“, erklärt Katja.

 

Wie geht es Ihnen heute mit der ASLAN Therapie?

„Drei Wochen hatten wir für unseren ASLAN Aufenthalt eingeplant, jetzt sind wir in unserer vierten – leider letzten – Woche hier. Ich habe zugenommen. Ich huste nicht mehr und bin nicht mehr so kurzatmig. Ich bekomme Sauerstoff, Vitamine und täglich eine Spritze Procain zum Zellaufbau, dazu Selen und Zink. Ich kann wieder gut essen, schlafe viel, mache leichte Gymnastik und Entspannungsübungen. Auch Yoga ist eine neue Erfahrung für mich. Es geht mir von Tag zu Tag besser“, erklärt Klaus Überall mit einem Lächeln. „Uns geht es von Tag zu Tag besser,“ ergänzt Katja, die ebenfalls mit Yoga eine neue Form der Entspannung für sich entdeckt hat.

 

„Wir haben lange Monate mit der Krankheit gelebt. Jetzt leben wir für unsere Gesundheit“, sagt er und schaut auf die Uhr, denn der Arzt erwartet sie bereits zum Abschlussgespräch.



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