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Was Sie wissen sollten

Das Fasten hat in vielen Kulturkreisen eine lange Tradition – allerdings erfolgte der Verzicht auf Nahrung bei weitem nicht immer freiwillig und aus gesundheitlichen Gründen, sondern schlicht aufgrund von Lebensmittelknappheit gegen Ende des Winters.


Wenn die Vorräte zu Ende gingen und die Natur noch nicht nachge-legt hatte, galt es, eine Zeitlang mit dem Nötigsten auszukommen.

 

Grundsätzlich ist es für den menschlichen Organismus durchaus zumutbar, eine Zeitlang auf feste Mahlzeiten zu verzichten, und schon früh in der Geschichte der Medizin wurde die heilsame Wirkung des Fastens erkannt.

 

Bereits der griechische Arzt und Begründer der abendländischen wissenschaftlichen Medizin Hippokrates erkannte die Kraft des Fastens: „Sei mäßig in allem, atme reine Luft, treibe täglich Hautpflege und Körperübung, halte den Kopf kalt, die Füße warm, und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei.“

 

Im Mittelalter erkannte die große Mystikerin und „erste deutsche Naturärztin“ Hildegard von Bingen die heilende Wirkung des Fastens; sie schätzte die Entgiftung des Körpers, den Abbau überflüssiger Pfunde sowie die Zuwendung zur eigenen Seele, zum eigenen Ich und zur eigenen Lebensführung.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts konnten sich dann einige Ärzte trotz Widerspruchs mit ihren „modernen“ Fastenkuren durchsetzen. Bis heute werden ihre Vorstellungen des Fastens angewandt. Zu ihnen gehörte u. a. Franz-Xaver Mayr, dem ein Zusammenhang zwischen der Ernährung und dem Entstehen von Krankheiten auffiel.

 

Auch heute ist Fasten aktuell und immer wieder ein Thema: Insbesondere im Anschluss an Fastnacht und die Winterzeit mit weniger Bewegung und oft mehr Essen.

 

Durch das Fasten gewähren wir dem Stoffwechsel eine Ruhepause; eine Regenerationsphase um wieder fit zu werden und mancher Zivilisations-krankheit vorzubeugen.

 

Die im deutschsprachigen Raum heute bekannteste Heilfastenkur orientiert sich an Dr. Otto Buchinger sen. – später von seinem Sohn modifiziert -, wo der Fastende keine feste, sondern nur flüssige Nahrung (mindestens 2 1/2 Liter) zu sich nimmt. Aus diesem Grund müssen alle wichtigen Nährstoffe wie Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente über Getränke (Tees, evtl. Gemüsesaft, Gemüsebrühe, evtl. Brottrunk, Mineralwasser) aufgenommen werden.



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