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Wetterfühlig – Was tun?

„Wetterfühlige Menschen sind keine „Sensibelchen“, berichtet die Medizinerin Dr. Roswitha Rütten. „Heute besteht in der Wissenschaft Einigkeit, dass das Wetter einen starken Einfluss auf die Psyche unseres Körpers hat und somit auch auf unser Wohlbefinden.“


Wetterfühlig: Das Wetter macht mich krank.
„Das Wetter macht mich krank.“

Wir alle kennen den Effekt: Ist der Himmel blau und die Sonne scheint, strahlen viele Gesichter und die Stimmung ist gut. Schlechtes Wetter drückt auf das Gemüt. Dafür gibt es feste Gründe. „61 Prozent der Wetterfühligen leiden unter Kopfschmerzen oder Migräne, über 40 Prozent fühlen sich erschöpft und abgeschlagen oder können nicht richtig schlafen. Von Gliederschmerzen, Nervosität, Schwindelund Konzentrationsstörungen berichten mir meine Patienten bei Wetterwechsel. Ein weiteres Phänomen: Narben schmerzen wieder.“

 

Ältere Menschen spüren wechselnde Temperaturen besonders. Infolge von Durchblutungsveränderungen kommt es zu einem gestörten Wechselspiel zwischen Ohr (dort sitzt das Gleichgewichtsorgan), Auge und Gehirn. Die Schaltzentrale Gehirn reagiert irritiert und Schwindelgefühle sind keine Seltenheit. Menschen mit niedrigem Blutdruck, vor allem Frauen, leiden bei stark wechselhaftem Wetter besonders. Gerade die Herbstmonate liefern häufig noch starke Temperaturschwan-kungen und unterschiedlichste Wetterlagen. Eine Tiefdruckfront kann auch als Tief beim Blutdruck wirken.

 

„Natürlich überprüfe ich, ob sich hinter Blutdruckschwankungen nicht noch etwas anderes verbirgt. Im Falle von Wetterfühligkeit rate ich meinen Patienten zu Morgengymnastik, auch wenn das häufig schwer fällt. Wandern, Radfahren und Schwimmen sind beliebte Helfer. Bei starken Kopfschmerzen und Migräne kann Akupunktur Abhilfe schaffen. Narben können ebenfalls gezielt punktiert werden. Insbesondere bei ansteigenden Temperaturen klagen meine Patienten verstärkt auch über Müdigkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten.“ Bei extremen Wetterumschwüngen steigt laut Statistik die Zahl der Unfälle im Verkehr oder im Haushalt. Auch hier sind die oben genannten Aktivitäten sinnvoll. Heiße und kalte Wechselduschen können morgens ebenfalls gut angewendet werden. Auch alte Hausmittel wie Einreiben mit Franzbranntwein oder ein Vollbad mit einem Zusatz von Kräuteressig können aufmunternd wirken.

 

Gerade bei älteren Menschen ist es wichtig, die Vitamindepots im Körper gefüllt und ausgeglichen zu halten. Eine ausgewogene vitamin und mineralstoffreiche Ernährung, auch gerne eine sinnvolle Nahrungsergänzung und viel Bewegung, lassen Sie vom Wetter unabhängig gesund und fit leben.



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