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Zucker: Süß und schädlich

Gerade bei Altersdiabetes kann richtiges Essen kleine Wunder bewirken. Sind wir als Kinder lieb, gibt’s was Süßes. Süß macht glücklich. Das weiß auch die Nahrungsmittelindustrie und mischt u.a. in Joghurt, Müsli und Cornflakes, Senf, Wurst und Brot viel Zucker.


Leider machen die Folgen dieser Überzuckerung nicht mehr glücklich: Unser Stoffwechsel ist überfordert, und irgendwann diagnostiziert der Arzt „Zuckerkrankheit“. Immer häufiger sind auch jüngere Menschen von dem sogenannten „Diabetes mellitus Typ 2“ betroffen. Oft wissen sie aber nichts von der tückischen, schleichend beginnenden Krankheit. Diese wird häufig erst dann festgestellt, wenn gefährliche Folgeschäden aufgetreten sind. Was ist geschehen? Durch zu viel Zucker im Blut werden unsere Körperzellen geschädigt – vor allem in den kleinsten Blutgefäßen. Werden diese zerstört, können z.B. irreparable Erkrankungen der Netzhaut des Auges entstehen oder die Nieren versagen. 28.000 Fußamputationen jährlich gehen auf das Konto von Diabetes.

 

Weiß man, dass in unseren Landen ca. 6 bis 8 Millionen Typ-2-Diabeteker Mitschuld an ihrer Krankheit tragen, glaubt man es kaum. Mit regelmäßiger Bewegung und einem intelligenten, gesunden Essverhalten kämen die meisten Erkrankten ohne Tabletten oder Insulin aus und könnten die Risiken der lebensgefährlichen Folgeschäden selbst ausschalten.

 

Dorothee Joch, erfahrene Ernährungsberaterin der ASLAN Kurpark Klinik, kennt die Probleme, die damit verbunden sind, das eigene Essverhalten nachhaltig zu verändern. „Ganz wichtig ist der Verzicht auf Zucker und andere kurzkettige Kohlehydrate, wie z.B. Weißmehlprodukte oder geschälter Reis. Mit ihnen kommt der Diabeteker-Stoffwechsel nicht mehr klar. Als alternative Energiequellen raten wir, viel Vollkornprodukte, Obstund Gemüse zu essen. Sie gehen langsamer ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt nicht akut in die Höhe. Der Körper kann diese Nahrungsmittel gut verwerten, sie sind ballaststoffreich und das vorhandene Übergewicht schwindet auch. Außerdem werden wertvolle Antioxidanzien geliefert, die die freien Radikale im Körper unschädlich machen. Diese entstehen bei hohem Blutzucker vermehrt und schädigen die Zellen. Den Vitaminen C und E wird eine hoheantioxidative Wirkung zugesprochen. Sie sind in hochwertigen Pflanzenölen zu finden. Ungesättigte Fettsäuren helfen zudem, erhöhte Blutfettwerte zu regulieren. So greift eines ins andere.

 

Ich spreche auch gerne von einer ‘Ernährungsschule’. So einfach es auch klingen mag, schon langsames Essen und gründliches Kauen muss von vielen wieder neu erlernt werden. Aber auch auf die regelmäßige körperliche Bewegung darf nicht verzichtet werden. Es gilt, den inneren Schweinehund zu überwinden und für sich die richtige Sportart zu entdecken. Ob Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren oder Joggen, durch richtige Bewegung werden Körperfett abgebaut, der Blutdruck gesenkt und die Wirkung des körpereigenen Insulins verbessert, so dass die Blutzuckerwerte sinken.

 

Aus der Erfahrung mit meinen ‘Schülern’ kann ich nur dazu anraten, durchzuhalten, auch wenn es anfangs schwer fällt: Bei rechtzeitiger Diabetes-Diagnose und einer konsequenten Änderung der Lebensweise normalisieren sich die Blutwerte oft ganz ohne Medikamente. Ganz nebenbei werden weitere Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck oder Übergewicht, Gelenkbeschwerden oder Hautprobleme durch die Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung ebenfalls erfolgreich behandelt.“



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