Nachwort

Ana Aslan

Die Lebensgeschichte
Teil 21

 

 

Ana Aslan

Prof. Aslan, waren Sie jemals verliebt?

 

„Ja, dreimal. Einmal, als ich noch ganz jung war, das war nicht ganz einfach... und dann wieder, viel später...

 

...Daniel Danielopolu war ein außergewöhnlicher Mann. Er war ein leidenschaftlicher Wissenschaftler und hat sich vollkommen seiner Arbeit gewidmet. Wenn er eine Idee hatte, konnte nichts und niemand ihn dazu bringen, das Labor zu verlassen. Er war ein guter Lehrer. Ich begleitete ihn ab und zu bei seinen Vortragsreisen nach Paris... das waren Gelegenheiten größten geistigen und seelischen Vergnügens! Es war wunderbar, mit ihm eine Unterhaltung zu führen, er konnte dabei sehr affektvoll sein. Er hatte wunderschöne Augen von der Farbe und der Tiefe des Meeres, und ich liebe das Meer. Ich liebe es sehr...

 

Später traf ich Alecu Zaamfirescu, den Enkel des Schriftstellers Duiliu Zamfirescu, ein unglaublich kultivierter Mann. Er war Sekretär des Außenministers und später Botschafter in mehreren Ländern. Er hatte Freunde auf der ganzen Welt... Die Gedichte, die er für mich geschrieben hat, habe ich alle aufgehoben...“

 

Sie haben nie geheiratet, waren aber immer umgeben von verheirateten Männern? Warum?

 

„Ich bin eine Person, die das, was sie tut, sehr ernst nimmt. Ich musste frei sein und mit mir und meiner Zeit frei umgehen können. Ich respektiere die Institution der Familie, aber ihre Bande stellen starke Verpflichtungen dar.....

.....Ich fühlte, dass ich etwas bewegen konnte, und ich war entschlossen, mein Bestes zu geben.

 

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