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Fünf Millionen Menschen in Deutschland – das sind 6 Prozent der Bevölkerung – leiden an Arthrose, der häufigsten Gelenkerkrankung. Da die degenerative Gelenkerkrankung mit dem Alter korreliert, ist in den nächsten Jahren mit einer rapiden Zunahme zu rechnen: Experten schätzen, dass im Jahre 2010 bereits jeder Fünfte betroffen sein wird. Trotz substanzieller Fortschritte in der Grundlagenforschung ist die Entstehung der Arthrose noch immer weitgehend unbekannt. Man weiß nur, dass mechanische Faktoren wie Überbelastung und Trauma, genetische und entzündliche Erkrankungen sowie Stoffwechselstörungen eine Rolle spielen können.
In der Regel werden nur die Symptome behandelt „Ohne eine genaue Kenntnis über die Ursachen zu haben, werden bei Patienten mit einer Arthrose in der Regel nur die Symptome zur Linderung der damit verbundenen Beschwerden behandelt“, betont Dr. Klaus Tinter, Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin und ASLAN Arzt in Bad Steben. Aus seiner täglichen Erfahrung mit seinen ASLAN Patienten, die an einer Hüft- oder Kniearthrose leiden, bestätigt Dr. Tinter die große Bedeutung des Risikofaktors Übergewicht für die Entwicklung einer Arthrose. „Gefährdet sind vor allem die Kniegelenke, die das Hauptgewicht tragen müssen“. Bestätigt werden seine Erfahrungen in der „Ulm Osteoarthritis Study“. Darin ist zu lesen, dass das Risiko für eine beidseitige Kniearthrose bei stark übergewichtigen Menschen mehr als 8fach erhöht ist. Darüber hinaus deckt die Studio Stoffwechselfaktoren auf, die eine Arthrose zu begünstigen scheinen, z.B. erhöhte Cholesterin- oder Harnsäurewerte. Dies weiß Dr. Tinter schon lange: „Alle Patienten, die eine ASLAN Therapie durchführen, werden umfangreich untersucht. Die Bestimmung der Cholesterin- oder Harnsäurewerte ist obligatorisch.
Auch die im Rahmen der ASLAN Therapie individuell vorgenommene Ernährungsberatung sowie die täglich verabreichten „radikalfangenden“ Substanzen beeinflussen die Entwicklung der Arthrose ins Positive oder zur Prävention.“ Eine Kieler Forschungsgruppe unterstützt diese Vorgehensweise: Da freie Radikale, vor allem hochreaktive Sauerstoffverbindungen, bei der Zerstörung des Gelenkknorpels mitwirken, ist es sinnvoll, mit „radikalfangenden“ Substanzen dagegen vorzugehen. Außerdem werden im Rahmen der ASLAN Therapien neben sehr aufwändigen Spezial-Gelenkbehandlungen mit einer Art „Gelenkschmiere“ u.a. auch Ultraschallbehandlungen und bei uns in Bad Steben zusätzlich auch die natürlichen Heilmittel Moor, Radon und Kohlensäure in einem ganzheitsmedizinischen Konzept – für das ASLAN steht – eingebunden.
Quelle : ASLAN aktuell Frühjahr 2004
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