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Gelenkerkrankungen: Arthritis – Arthrose – Rheuma

Werden Gelenkerkrankungen zur Volkskrankheit Nr. 1?

 
 

Immer häufiger wird um Rat bei chronischen Schmerzzuständen gebeten, insbesondere bei Verschleiß- und rheumatischen Gelenkerkrankungen. Grundsätzlich muss bei Gelenkerkrankungen zwischen Arthrose und Arthritis unterschieden werden.

Die Arthrose ist, vereinfacht dargestellt, als eine reine Verschleiß- und Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels anzusehen. Meist ist dies die Folge von jahrzehntelangen anstrengenden körperlichen Tätigkeiten oder angeborenen Fehlstellungen der Gelenkknochen. Die Zerstörung des Knorpelgewebes verursacht unausweichlich schmerzhafte Entzündungsprozesse, die sich auf noch gesunde Knorpelareale ausdehnen und dort zu weiteren Schäden führen, welche wiederum weitere Entzündungsprozesse, Schäden und Schmerzen verursachen. Diesen Teufelskreis gilt es bei der Behandlung zu durchbrechen.

Bei der Arthritis liegt im Gegensatz zur Arthrose keine mechanische Abnutzung des Gelenkknorpels vor, sondern die Entzündung des Gelenkknorpels steht hier unmittelbar im Mittelpunkt der Erkrankung. Die Ursachen für Gelenkentzündungen bei Arthritis reichen von Stoffwechselstörungen der Gelenkzellen, über Infektionen bis hin zu Autoimmunerkrankungen, bei denen das körpereigene Abwehrsystem auf unsere Knorpelzellen „allergisch“ reagiert und versucht, diese „Fremdkörper“ aktiv durch Zerstörung zu entfernen. Gleich welche Ursachen für die Entzündungsprozesse bei Arthritis vorliegen, in jedem Fall führen sie ebenso wie bei Arthose zur Zerstörung des Knorpelgewebes und zur Bildung des gleichen Teufelskreises.

Bei beiden Erkrankungen gilt es also gleichermaßen sowohl den Schmerz zu beseitigen, als auch den Entzündungsprozess zum Erliegen zu bringen. Eine Vielzahl von Behandlungsverfahren bedienen sich daher häufig unterschiedlicher Kombinationen von Wirkstoffen, von denen einer meist zur Schmerzbekämpfung eingesetzt wird und ein zweiter zur Entzündungshemmung verabreicht wird. Die verwendeten Wirkstoffe reichen von Acetylsalicylsäure des Aspirins, über Cortisonpräparate, bis zu den sogenannten nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mitteln. Cortisonpräparate weisen tatsächlich eine gute entzündungshemmende Wirkung auf, verbieten sich aber meist aufgrund ihrer oft sehr starken Nebenwirkungen für den Langzeiteinsatz. Hinzu kommt, dass diese Mittel den Nachteil haben, dass sie nur eine Symptomlinderung herbeiführen und keine heilenden Erfolge aufweisen. Eine Alternative ohne unangenehme Nebeneffekte stellt der Wirkstoff Procain dar, dem neben anderen Wirkungen auch eine schmerzstillende und milde entzündungshemmende Wirkung innewohnt.

Frau Prof. Dr. Dr. Ana Aslan entdeckte die Vielseitigkeit des Procains und entwickelte spezielle Behandlungsmethoden, welche die jeweiligen erwünschten Wirkungen optimal zur Entfaltung bringen. Auf diese Weise kann mit nur einem Wirkstoff gleichzeitig gegen die beiden Hauptsymptome bei Gelenkerkrankungen, nämlich Entzündungen und Schmerzen vorgegangen werden. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass sich diese Behandlungsform, aufgrund ihrer geringen Nebenwirkungen, auch für die Langzeitbehandlung eignet. Voraussetzung ist allerdings, dass sie von Ärzten durchgeführt wird, die im Umgang mit dieser Therapie vertraut sind. Dies wiederum erhöht die Chancen für eine nahezu vollständige Heilung, wie dies zumindest für einige Formen der Arthritis möglich ist.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die von Frau Prof. Dr. Dr. Ana Aslan entwickelten Behandlungsformen, die nach ihr benannten ASLAN Originaltherapien, unmittelbar in den Körperzellen und in den Zellstoffwechsel eingreifen und diesen regenerierend beeinflussen.
 

Quelle: ASLAN aktuell Herbst 1998

 

 

 
 
   
 

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