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Dorothee Joch - ASLAN ErnährungsberaterinHallo liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Dorothee Joch. Ich bin Ernährungsberaterin und Bewegungstherapeutin im ASLAN® Institut in Olsberg. Ich helfe Ihnen, gezielt und ganz ohne Jo-Jo Effekt erfolgreich abzunehmen oder auch durch eine bewusste, gesunde Ernährung Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Diabetes Typ II vorzubeugen.

 

Hautausschlag, Müdigkeit, Magenschmerzen sind nur einige Beschwerden, mit denen viele Menschen über Jahre leben, ohne genau zu wissen, woher sie kommen. Oft ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit verantwortlich. Sie kann als Nahrungsmittelallergie oder -intoleranz gegenüber bestimmten Stoffen in Lebensmitteln auftreten.

 

Jeder fünfte Deutsche glaubt, mindestens ein Nahrungsmittel nicht zu vertragen. In vielen Fällen handelt es sich aber dabei um keine Allergie. Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem auf Bestandteile im Essen, als würde es sich um gefährliche Eindringlinge im Körper handeln. Es produziert Antikörper, die bestimmte Botenstoffe ausschütten. Die Folge: Reaktionen, die bei den Betroffenen zu Beschwerden führen. Viele Menschen mit Neurodermitis leiden unter einer Nahrungsmittelallergie.

 

Bei einer Unverträglichkeit beeinflussen bestimmte Substanzen in der Nahrung die Botenstoffe im Körper so, dass Reaktionen erfolgen, die einer Allergie ähneln. Hier ist das Immunsystem aber unbeteiligt und es bildet keine Antikörper. Bei einer auch als klassische Nahrungsmittelunverträglichkeit bezeichneten Stoffwechselstörung kann der Köper bestimmte Nahrungsbestandteile nicht richtig verdauen. So fehlt bei einer Milchzucker-Unverträglichkeit (Laktose-Intoleranz) im Darm ein bestimmtes Enzym, das den Milchzucker spaltet. Bei der Zöliakie führt das Klebeeiweiß im Getreide, das Gluten, zu einer Entzündung der Darmschleimhaut. Viele Menschen mit Unverträglichkeiten reagieren auf Eiweiß-Abbauprodukte in Bier, Nüssen, Schokolade, einigen Fischarten, Beeren oder Ananas. Die Symptome, die auftreten können, sind vielfältig: So beobachte ich bei unseren Gästen neben Entzündungen im Darm, die sich mit Bauchschmerzen, Durchfällen oder Verstopfung bemerkbar machen, Hautausschläge, Juckreiz, Schwellungen, Atembeschwerden, Übelkeit sowie Abgeschlagenheit oder Kreislaufprobleme.

 

Sich gesund zu ernähren heißt also, die Übeltäter dieser Symptome zu stellen und auszuschalten. Die Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit ist schwierig und sehr aufwändig, aber unerlässlich. Daher basiert unser Behandlungskonzept zur intelligenten Ernährungsumstellung auf einer von Ärzten und Wissenschaftlern entwickelten speziellen Diagnostik. Ein individueller Bluttest auf Nahrungsmittel-spezifische Unverträglichkeiten liefert wichtige Informationen, die in den persönlichen Ernährungsplan einbezogen werden können. Sollten Unverträglichkeiten identifiziert werden, lernen Sie auf diese Lebensmittel bzw. Lebensmittelbestandteile zu verzichten und sie sinnvoll zu ersetzen. Die gezielte Umstellung der Ernährung, viele praktische und mentale Tipps für den Alltag, Bewegungsprogramme und sanfte Methoden zur Entschlackung ermöglichen einen anhaltenden und gesunden Weg zur Ernährungsumstellung und der meist damit verbundenen Gewichtsreduktion.



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