ASLAN Therapie gegen Gelenkerkrankungen

Gelenkerkrankungen wie Arthritis und Arthrose gehören zu den Volkskrankheiten Nr.1.

 

Nahezu jeder zweite Mensch in der Altersgruppe der über 60jährigen leidet an diesen Erkrankungen, die sich durch Auflösungserscheinungen und Zerstörung des Gelenkknorpels und dem Verlust an natürlicher Gelenkflüssigkeit auszeichnen.

 

Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes besonders schmerzlich, denn das Knorpelgewebe und die gelartige körpereigene Gelenkflüssigkeit sind für die Beweglichkeit der Gelenke unentbehrlich.

 

Die Funktionsfähigkeit unserer Gelenke ist ursächlich mit unserer Mobilität und damit auch mit der Teilnahme am sozialen Leben verbunden; kurz gesagt, sie ist Bestandteil unserer Lebensqualität.

 

Für die, im wahrsten Sinne des Wortes, reibungslose Bewegung unserer Gelenke sind vor allem zwei Bestandteile unentbehrlich, nämlich der Gelenkknorpel sowie die Gelenkflüssigkeit. Beide sind jedoch bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Arthritis, zu denen auch der Gelenkrheumatismus gehört, geschädigt, vermindert oder nicht mehr vorhanden.

 

Da bis heute noch keine Behandlung in der Lage ist Knorpelzellen im Gelenk zur Regeneration anzuregen, müssen alternative Wege der Behandlung gesucht und angewendet werden. Alle dazu bisher entwickelten Behandlungsmethoden mussten sich jedoch im Wesentlichen damit begnügen, lediglich gegen die mit der Erkrankung verbundenen Symptome, wie Schmerz und Entzündung, vorzugehen, ohne jedoch die pathologische Degeneration des Gelenkknorpels aufhalten zu können. Darüber hinaus eignen sich diese Verfahren, aufgrund ihrer Nebenwirkungen, nur für den kurzzeitigen Einsatz von wenigen Tagen, da sie ansonsten die Progredients der Gelenkdegeneration weiter beschleunigen.

 

Mit einem an den autorisierten ASLAN Instituten entwickelten Behandlungsverfahren ist es jedoch möglich, gleichzeitig und langwirkend sowohl gegen Schmerz und Entzündungsprozesse vorzugehen, als auch den pathologischen Niedergang von Knorpelzellen zu vermindern oder sogar gänzlich aufzuhalten.

 

Die neuentwickelte Behandlung setzt sich aus zwei Therapiekomponenten zusammen, wovon eine sich eines biotechnologisch hergestellten Wirkstoffes bedient, der in der Lage ist, den Mangel an körpereigener Gelenkflüssigkeit zu beheben. Dabei wird sich einer Substanz bedient, die gegenüber bisher verwandten tierischen Produkten, der menschlichen Gelenkflüssigkeit absolut identisch ist. Damit kann nicht ein Substitut verwendet werden, welches den Anforderungen des menschlichen Gelenkes voll entspricht, sondern damit kann auch das Risiko von Abstoßungs- und Unverträglichkeitsreaktionen, die bei der Verwendung von tierischen Produkten häufig zu ernsten Komplikationen führen, vollständig eliminiert werden.

 

Für eine Vielzahl von Patienten besteht damit die Möglichkeit, nicht nur das zeitliche Fenster bis zu einer Operation zu vergrößern oder diese sogar gänzlich zu vermeiden, sondern einer Reihe von Patienten kann mit diesem Behandlungsverfahren auch ein Großteil ihrer Beweglichkeit und damit ein Teil ihrer bereits verloren geglaubten Lebensqualität zurück gegeben werden.

Gelenk, Knorpel, Gelenkflüssigkeit und Gelenkerkrankungen

Knorpel sitzt den Enden der Knochen, die in ein Gelenk münden, wie eine Kappe auf. Diese weiße und dünne Schicht aus Knorpelzellen sorgt mit ihrer sehr glatten Oberfläche und stabilen Struktur dafür, dass sich Gelenke ohne große Reibungswiderstände gegeneinander bewegen können.

 

Bei Arthrose und Arthritis, also bei allen Verschleiß- oder Entzündungserkrankungen der Gelenke, und somit auch bei Gicht oder Gelenkrheumatismus, wird diese Knorpelschicht zerstört. Dies führt zu einer Erhöhung der Reibungskräfte im Gelenk. Dadurch können nicht nur starke Schmerzen verursacht werden, sondern die geschädigten Knorpelareale setzen mit ihrer nunmehr rauhen Oberfläche den Zerstörungsprozeß von noch gesunden Arealen, durch das Aneinanderreiben bei Bewegung, beschleunigt fort.

 

Diese fortgesetzten Reizungen können wiederum Entzündungen verursachen, welche die Zerstörung des Gelenks zusätzlich beschleunigen. Auf diese Weise kann eine Arthrose in eine chronische Arthritis übergehen. Zwangsläufig und schrittweise wird so ein Teufelskreis in Gang gesetzt, an dessen Ende die vollständige Auflösung des Knorpels und damit die Immobilität von Gelenk und Patient stehen kann.

 

Gelenkzellen nehmen, neben der Ausbildung von harten und glatten Knorpeloberflächen, noch eine zweite Aufgabe wahr, die dabei hilft Reibungskräften entgegenzuwirken und versucht Verschleißerscheinungen so gering wie möglich zu halten. Synovial- und Knorpelzellen produzieren nämlich eine visköse gelartige Substanz, die von ihnen nach außen in die Knorpelmatrix und den Gelenkspalt abgegeben wird und dort zwischen den Gelenkköpfen wie ein Schmierstoff und biologischer Stoßdämpfer wirkt. Dieser biologische Schmierstoff besteht aus einer Substanz mit dem Namen Hyaluronsäure.

 

Hyaluronsäuremoleküle sind dünne, sehr lange submikroskopische Fäden, die aus mehreren tausend Disaccharideinheiten von Glucuronsäure- und N-Acetylglucosamin-Zuckern bestehen, untereinander vernetzt sein können und physiologisch ein Molekulargewicht von über 1 Mio. Dalton aufweisen. Das Ausmaß und die Art der Vernetzung sind für jede Tierart spezifisch, d. h. der Mensch besitzt eine für ihn und seine Erfordernisse ganz typische und maßgeschneiderte Zusammensetzung von Hyaluronsäuremolekülen, die sich von anderen Lebewesen unterscheidet.

 

Auf diese Weise sorgen Gelenkzellen sowohl mit Knorpelbildung, als auch mit der Produktion von Hyaluronsäure in zweifacher Weise dafür, daß Abnutzungserscheinungen durch Alter, Körpergewicht, schwere körperliche Arbeit und das Einwirkungen von Stößen, die beim Laufen oder Springen auf die Gelenke einwirken, gedämpft und damit gemindert werden. Ein erkranktes Gelenk ist somit immer in zweifacher Hinsicht geschädigt. Zum einen durch die Zerstörung der Knorpelzellen und zum anderen durch einen permanenten Produktionsmangel von Hyaluronsäure. Obwohl gerade in dieser Situation eine ausreichende Menge dieses biologischen Schmierstoffes besonders notwendig wäre.

 

Behandlungsmöglichkeiten bis heute

Abgesehen von Chondrocyten-Transplantationen, ist es trotz aller Forschungsanstrengungen bis heute nicht möglich bereits zerstörte Knorpelschichten in vivo wieder aufzubauen. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass Knorpelgewebe überhaupt nicht durchblutet wird. Durchblutung, d.h. ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, ist jedoch die erste Grundvoraussetzung für Regenerationsprozesse überhaupt.

Chondrocyten-Transplantationen zeichnen sich jedoch durch ein sehr eng begrenztes Anwendungsgebiet aus, so dass sie fast ausschließlich bei sehr kleinen Knorpelschäden, wie etwa bei Sportverletzungen, angewendet werden, und auch dann nur wenn der Patient nicht älter als 35 Jahre ist.

 

Somit bestand bei erkrankten Gelenken im präoperativen Stadium lediglich die Möglichkeit, Schmerzen zu beseitigen und/oder entzündungsbedingten Zerstörungsprozessen im Gelenk entgegenzuwirken.

 

In der Regel werden dazu Glucocorticoide, Nicht-Steroidale-Antirheumatika (NSAR) bzw. Nicht-Steroidale Antiphlogistika (NSA) sowie Langfristig Wirksame Antirheumatika (LWAR) eingesetzt.

Glucocorticoide besitzen in der Tat eine starke entzündungshemmende Wirkung. Leider eignen sie sich jedoch, aufgrund ihrer nicht unbeachtlichen systemischen Nebenwirkungen, zu denen im Übrigen auch die Verminderung der Hyaluronsäuresynthese in den Gelenken gehört, nur für den kurzzeitigen Einsatz. Substanzen, die unter den LWAR zusammengefasst werden, sind häufig nicht sehr effizient und zeichnen sich ebenfalls durch starke Nebenwirkungen (organische Goldverbindungen) oder durch eine hohe Nebenwirkungsrate aus (Chloroquin: 50%, D-Penicillamin: 25%, Methotrexat: 60%).

 

NSAR und NSA schließlich sind in ihrer Wirkung häufig zu schwach und eignen sich ebenfalls nur für den kurzzeitigen Einsatz von wenigen Tagen, da es aufgrund ihres Wirkmechanismus sonst u.a. zu einer Verschiebung des Arachidonsäurestoffwechsels, von der Prostaglandinsynthese zu einer Verstärkung des Leukotriensynthese, kommt, welche als Entzündungsmediatoren den Entzündungsprozeß nicht mindern sondern verstärken. Dies trifft auch für die neuentwickelten COX-2 Inhibitoren zu.

Dies bedeutet, dass nur Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung standen, die im Wesentlichen gegen die oben erwähnten Symptome vorgehen konnten. Dies geschieht jedoch nicht nur, wie oben dargestellt, in unzureichender Weise, sondern lässt darüber hinaus auch vollkommen unberücksichtigt, dass sich der Zerstörungsprozeß des Knorpels, trotz möglicherweise erfolgreicher Schmerz- und Entzündungsbeseitigung, aufgrund des Mangels an Gelenkflüssigkeit unvermindert und teilweise sogar beschleunigt fortsetzt.

Die ASLAN Therapie gegen Gelenkerkrankungen

Mit Hilfe der an den ASLAN Instituten und Kliniken neuentwickelten Behandlung gegen Gelenkerkrankungen ist es möglich, nicht nur gegen bereits bestehende Symptome, wie Schmerz und Entzündung effektiv, schonend und nachhaltig vorzugehen, sondern auch langwirkend dafür zu sorgen, dass sich die im Gelenk ablaufenden Zerstörungsprozesse des Gelenkknorpels nicht weiter fortsetzen oder zumindest deutlich verringern.

 

Die Vorteile der ASLAN Therapie gegen Gelenkerkrankungen sind, neben der guten Verträglichkeit, vor allem darin zu sehen, dass sie auf mehreren physiologischen Ebenen gleichzeitig gegen die Erkrankung und ihre Ursachen vorgeht. Dies wird im wesentlichen durch die Kombination von 2 Behandlungskomponenten erreicht.

 

1. Behandlungskomponente

Während des 3wöchigen Behandlungsaufenthaltes werden mittels Procain- bzw. Mepivacainbehandlungen nicht nur vorhandene Schmerzen beseitigt, sondern auch die gelenkzerstörenden Entzündungsprozesse durch tägliche Behandlungen gelindert oder beseitigt. Dabei greift Procain, oder seine Derivate, weder in den Arachidonsäurestoffwechsel ein, noch in den Metabolismus anderer Entzündungsmediatoren, sondern neutralisiert mit seiner Radikalfänger-Wirkung einen Großteil der Mediatoren, die das Entzündungsgeschehen erhalten und letztlich die entzündungsbedingten Schäden im Gelenk verursachen.

 

2. Behandlungskomponente

Die 2. Behandlungskomponente wirkt dem Umstand entgegen, dass erkrankte Gelenke an einem Mangel an körpereigener Gelenkflüssigkeit leiden. Ohne die Beseitigung dieses Mangels an Gelenkschmierstoff setzt sich jedoch die Zerstörung der Knorpelzellen, auch nach der Beseitigung von Schmerz und Entzündung, nahezu unvermindert und teilweise sogar beschleunigt fort.

 

Ein neuer Behandlungsansatz schien zunächst mit der Entwicklung von Hyaluronsäurepräparaten gefunden worden zu sein, die direkt in die betroffenen Gelenke injiziert werden und dort die fehlende körpereigene Hyaluronsäure ersetzen. Allerdings sind diese Hyaluronsäurepräparate, die aus tierischen Geweben extrahiert werden, mit zwei gravierenden Nachteilen behaftet. Zum einen weisen sie aufgrund ihres tierischen Ursprungs nicht die gleiche Zusammensetzung auf wie menschliche Hyaluronsäure, zum anderen werden sie, ebenfalls wegen ihrer artfremden Herkunft, vom menschlichen Organismus häufig sehr schlecht vertragen, so daß es bei ihrer Anwendung zu teilweise ernsthaften Entzündungen, Abstoßungs- und Unverträglichkeitsreaktionen kommt. Eine Verwendung dieser Präparate an den ASLAN Instituten verbot sich daher von selbst.

 

Dennoch war der Ansatz dieses Therapiekonzeptes durchaus sinnvoll und wurde deshalb von den Forschungseinrichtungen der ASLAN Institute weiterverfolgt. Die daraufhin eingeleiteten Bemühungen standen allerdings unter der Maßgabe, daß es im Zeitalter biotechnologischer Verfahren möglich sein sollte eine Therapie zu entwickeln, die sich einer Hyaluronsäure bedient, die nicht tierischen Ursprunges ist.

 

Eine Kooperation mit einem Schweizer Pharmaunternehmen führte schließlich zu dem gewünschten Ziel, - einer verbesserten und weiterentwickelten ASLAN Therapie gegen Gelenkerkrankungen.

 

Diese Therapie gegen Gelenkerkrankungen bedient sich als zweite Behandlungskomponente einer Hyaluronsäure, die ähnlich wie die Herstellung von Human-Insulin, mittels biologischer fermentativer Verfahren hergestellt wird. Die Produktion erfolgt in besonderen Fermentern, aus denen die Hyaluronsäure elegant und unkompliziert abgeschöpft wird, ohne dass dabei der natürliche biologische Prozeß gestört wird. Dieses auf den ersten Blick sehr einfache und unkomplizierte Verfahren verlangt eine ausgeklügelte und aufwendige Steuerungs- und Biotechnik, die in jahrelangen intensiven Forschungsanstrengungen schließlich zu diesem einmaligen und im wahrsten Sinne des Wortes, wertvollen Resultat geführt haben.

 

Damit ist es nicht nur gelungen, Hyaluronsäure herzustellen bei der das hohe Allergie- oder Unverträglichkeitsrisiko von Substanzen tierischer Herkunft ausgeschaltet werden konnte, sondern es ist damit auch gelungen, Hyaluronsäure herzustellen, welche der menschlichen Hyaluronsäure identisch ist.

Beides sind wertvolle Vorteile, die bei der Bekämpfung von Gelenkerkrankungen einen unschätzbar großen Schritt nach vorne bedeuten. Die Hyaluronsäure hat ihre medizinische Zulassung neben der Schweiz und Deutschland mittlerweile in allen Ländern der EU erhalten.

 

Die Behandlungen, die mit der Gelenkflüssigkeit an den ASLAN Instituten durchgeführt werden, sind in das bewährte 3wöchiges Gesamtbehandlungskonzept der symptom-orietierten ASLAN Therapie eingebettet, welches die betroffenen Gelenke nicht nur für eine optimale Wirkungsentfaltung der Gelenkflüssigkeit vorbereitet, sondern gleichzeitig auch gegen Schmerzen und potentiell bzw. latent vorhandene Entzündungsherde vorgeht und damit zusätzliche degenerationsfördernde Ursachen beseitigt, wodurch die Wirkungsdauer der Hyaluronsäurebehandlung nochmals verlängert wird.

 

In Stichworten zusammengefaßt, umfaßt diese weiterentwickelte - ASLAN Therapie gegen Gelenkerkrankungen - folgende Behandlungen:

  • Aufnahme : Ärztliche Untersuchungen, Anamnese, Blutanalysen nach mindestens 24 Parametern, 2 tägiger Procain-Allergietest, etc.
  • Während der ersten Tage: Vorbereitende Behandlungen zur Beruhigung oder Beseitigung von potentiell oder latent vorhandenen Entzündungsherden, mittels intramusculärer und/oder subcutaner Procain-Injektionen, bei gleichzeitiger Durchführung schmerztherapeutischer Behandlungen, z. B. in Form von neuraltherapeutischen- (Procain, Mepivacain) und/oder Akupunktur-Behandlungen.
  • Beginn der Hyaluronsäurebehandlungen.
  • Begleitende und nachsorgende ärztliche Behandlungen sowie balneologische, physikalische und physiotherapeutische Anwendungen zur Anregung der Diffusionsstoffwechselrate und Mobilisierung des Gelenkes.

Ob und in welchem Umfang sich diese Behandlungen für den jeweiligen Patienten eignen, kann natürlich nur der behandelnde Institutsarzt nach eingehenden Untersuchungen entscheiden. Grundsätzlich eignet sich diese Behandlungsmethode für alle Formen und nahezu alle Stadien von Gelenkerkrankungen bei denen operative Eingriffe noch nicht zwingend erforderlich sind. Aufgrund der Applikationstechnik sind der Hyaluronsäurebehandlung jedoch Grenzen im Bereich der Wirbelsäule sowie Finger- und Zehengelenke gesetzt. Ebenso muß auf die Hyaluronsäurebehandlung bei starken rheumatischen Schüben und starken akuten Entzündungen zum Zeitpunkt der Behandlung, verzichtet werden, da intraartikuläre Injektionen in diesem Stadium non lege artis sind.



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