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ASLAN Magazin

Patienteninformation 10/2018: Gehirnerkrankung

Bahnbrechende Erkenntnis: Alzheimer lässt sich an den Augen erkennen. Eine verschlechterte Durchblutung der Augen könnte ein Anzeichen sein.

Die Alzheimer-Demenz ist eine schwere Erkrankung des Gehirns, die mit einem gänzlichen Verlust der Orientierung enden kann. Für eine Linderung der Symptome spielt daher die Früherkennung eine entscheidende Rolle. US-Wissenschaftler haben jetzt eine bahnbrechende Entdeckung gemacht.

 

Viele Menschen haben Angst davor, im Alter an Demenz zu erkranken oder einen geliebten Menschen an diese Krankheit zu verlieren. Die Symptome von Alzheimer, einer speziellen Art von Demenz, sind die Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit, Gedächtnisverlust und Verlust der Orientierung. Die betroffenen Personen können sich im fortgeschrittenen Stadium dieser Krankheit nicht mehr selbst versorgen und sind auf Pflege angewiesen.

 

Alzheimer kann bisher nicht geheilt werden. Um jedoch die Alzheimer-Symptome mit Medikamenten zu lindern, ist eine Früherkennung besonders wichtig. Hierzu scheint US-Wissenschaftlern eine bahnbrechende Entdeckung gelungen zu sein.


Alzheimer erkennen durch eine Augenuntersuchung

US-Wissenschaftler der Washington University School of Medicine in St. Louis haben auf der „Alzheimer‘s Association International Conference“ in Chicago eine neuartige Methode der Früherkennung vorgestellt. Anhand einer Augenuntersuchung soll es möglich sein, die Krankheit frühzeitig zu diagnostizieren. Das haben die Wissenschaftler in einer Studie herausgefunden. Die US-Wissenschaftler haben im Rahmen ihrer Studie Teilnehmer im Alter von Mitte 70 untersucht. Dabei gelangten sie zu der Erkenntnis, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Veränderung der Augen und Alzheimer gibt.

 

„Bei den Patienten mit einem erhöhten Amyloid- oder Tau-Spiegel konnten wir eine deutliche Verdünnung der Netzhaut feststellen“, berichtet Prof. Rajendra S. Apte, einer der Forschungsleiter. Amyloid und Tau sind Eiweiße, die sich bei Alzheimer im Gehirn ablagern. Netzhautuntersuchungen erforderten kein spezielles Equipment und seien daher in jeder Augenarztpraxis möglich. Zudem haben die Ärzte im Zuge der Studie ein weiteres Anzeichen auf Alzheimer-Demenz festgestellt: eine verschlechterte Durchblutung der Augen. „Wir alle haben einen kleinen Teil in der Mitte der Netzhaut, an der keine Adern verlaufen“, erklärt Apte. Bei den Probanden mit Alzheimer im Frühstadium sei der Bereich, in dem es an Blutgefäßen fehlte, besonders ausgeprägt gewesen.

 

Das neue Verfahren zur Früherkennung von Alzheimer mittels einer Augenuntersuchung muss jetzt noch weiter geprüft werden. Nur dann könne es als sichere Untersuchungsmethode in der täglichen Arbeit von Ärzten eingesetzt werden und verlässliche und überprüfbare Ergebnisse liefern.

 

Aus der täglichen Praxis der ASLAN Ärzte wissen wir, welche Methoden, Wirkstoffe und Behandlungen zur Durchblutungsförderung einzelner Organe beitragen.

 

So nutzen die ASLAN Ärzte neben der Ozontherapie auch den Wirkstoff Procain, individuell verabreicht, um Gehirnerkrankungen wie Alzheimer und Demenz entgegen zu arbeiten.

 

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