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ASLAN Magazin

Warum altern wir?

Trotz kontroverser Diskussionen über die Ursachen des Alterns lassen sich die Theorien auf einige wenige Mechanismen zurückführen: Verantwortlich sind unsere Gene, freie Radikale, oxidativer Stress, eine abnehmende Regenerationsfähigkeit der Zellen und eine nachlassende Leistung des Immunsystems.

Genau diese Mechanismen werden während einer ASLAN Therapie effektiv und nachhaltig beeinflusst. Auch jüngere Menschen finden bei ASLAN eine Quelle, um sich zu stärken und ersten gesundheitlichen Schwächen zu begegnen.

 

Die erblichen Ursachen sind interessant und noch gar nicht so lange bekannt. Sie spielen sich im Inneren einer jeden Körperzelle ab. Ein Mensch hat davon schätzungsweise 75 Billionen. In jeder Zelle befindet sich ein Zellkern mit den Erbanlagen (DNA). Über den Erbanlagen liegen Schutzkappen, die sogenannten Telomere. Jedes Mal, wenn sich eine Körperzelle teilt, verkürzen sich die Telomere. Wenn sie aufgebraucht sind, sterben die jeweiligen Zellen und können sich nicht mehr regenerieren – wir verlieren an Energie und Leistungsfähigkeit. Die Länge der Telomere ist die erbliche Komponente des Alterns.

 

Wichtiger als diese ist allerdings die Lebensweise. Bei Stress beispielsweise verschwinden die Telomere schneller. Vermutlich fördert Stress auch die Bildung von freien Radikalen, die wiederum die Telomere schädigen. Dies könnte dazu beitragen, dass gestresste Menschen vorzeitig altern und öfter erkranken. 

    Alterstheorien

    Die Erforschung des Alters und der Prozesse, die alle Lebewesen altern lässt hat bis heute unterschiedliche wissenschaftliche Erklärungsansätze hervorgebracht.

    Wir stellen Ihnen fünf bekannte Theorien vor, wobei die Theorie der freien Radikale zu den bekanntesten zählt.

    Theorie der freien Radikale

    Die Theorie der freien Radikale wurde 1954 von dem Wissenschaftler Denham Harman an der Universität von Nebraska aufgestellt.

    Die Theorie basiert auf der Annahme, dass wichtige Moleküle (kleine Teile, aus verschiedenen Atomen zusammengesetzt) im Organismus bei den normalen Stoffwechselvorgängen im Körper durch die Entstehung freier Radikale geschädigt werden. Die freien Radikale müssen vom Körper abgebaut werden – durch den Mehraufwand entsteht oxidativer Stress. Die Anhäufung oxidativer Schäden in der Zelle ist schließlich für deren fortschreitenden Verfall verantwortlich. Dadurch wird der Mensch älter.

    Die Abnutzungs- und Verschleißtheorie

    Abnutzung und Verschleiß sind für den Alterungsprozess der Menschen verantwortlich. Nach der Theorie des Amerikaners Raymond Pearl (1879-1940) führt die Aktivität der Organe und jeder Lebensvorgang des Körpers zur Abnutzung und einem Verschleiß, der sich im Laufe des Lebens immer mehr bemerkbar macht. Dabei hat die Lebensweise eine positive oder negative Auswirkung auf das Voranschreiten von Verschleiß und Abnutzung. Also: Je intensiver das Leben, desto schneller sind die körperlichen Folgen sichtbar. Körpereigene Reparatursysteme, die in jungen Jahren einwandfrei funktionieren, lassen im Alter nach - und sorgen so nach außen sichtbar für Falten, Altersflecken, graue Haare und Gefäßablagerungen. 

    Die Hayflick Theorie

    Die Hayflick-Theorie ist nach dem Amerikaner Leonard Hayflick von der University of California, San Francisco, benannt. Ebenso wie Prof. Dr. Dr. Ana Aslan gilt der Wissenschaftler als Pionier der modernen Altersforschung. Als Mitarbeiter am Wistar-Institut für Anatomie und Biologie in Philadelphia entdeckte er 1962 - zusammen mit seinem Kollegen Paul S. Moorhead - folgendes:

    Bindegewebszellen, sogenannte Fibroplasten, haben eine begrenzte Lebensdauer.

    1962 war diese Entdeckung revolutionär: Denn damit wurde die bis dahin gültige Annahme, dass normale menschliche Fibroplasten unbegrenzt teilungsfähig seien, widerlegt. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass sich menschliche Zellen etwa 50 Mal während ihrer Lebensdauer teilen, bevor sie abstarben. Das heißt: Alle Lebensvorgänge haben eine begrenzte Dauer.

    Glucose und Alterung

    Anthony Cerami, Mitarbeiter am Picower-Institut für Medizinische Forschung in Manhasset, New York, wies die Beteiligung von Glucose (Zuckermoleküle) am Zellalterungsprozess nach.

    Der Wissenschaftler erforschte, dass sich Glucose mit Proteinen bindet. Bei diesen Verbindungen kommt es zu zufälligen Bindungen an beliebigen Stellen. Das Problem: Durch die Verbindung zweier unterschiedlicher Stoffe entsteht die Schiff’sche Base, das sogenannte Amadori-Produkt. Dieses Produkt ist jedoch nicht unproblematisch: Das Amadori-Produkt kann neue Strukturen bilden, die irreversible Verbindungen eingehen. Schließlich sind diese Moleküle in der Lage, Querverbindungen zu anderen Molekülen zu bilden.

    Die Folge: Es kommt zur Versteifung des Bindegewebes, vor allem in den Kollagenfasern in Sehnen, Bändern und Blutgefäßen und kann zur Entstehung von arteriosklerotischem Plaque führen.

    Die Hormontheorie

    Aus der Endokrinologie weiss man, dass bei einem jungen Erwachsenen Mitte 20 die höchsten Blutkonzentrationen vieler seiner Hormone festzustellen sind. Seine geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ist im Zenit. Bereits ab 30 Jahren kommt es zu einem kontinuierlichen Hormonabfall: Mitte 50 haben sich Testosteron um etwa ein Drittel, DHEA um mehr als die Hälfte und Wachstumshormone um zwei Drittel vermindert. Der permanente Abfall vieler Hormone führt zu Kapazitäts- und Funktionsverlust vieler Körpersysteme, wir welken und schrumpfen – geistig und körperlich. Niedrige Hormonspiegel gelten heute als Mit-Verursacher vieler altersbedingter Krankheiten und des Alterungsprozesses.

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